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Weihnachten 2012 mit dem Chor Art Kapella

Weihnachten 2012

mit dem Chor Art Kapella

In der Vorweihnachtszeit des Jahres 2012 war der Chor Art Kapella wie üblich viel unterwegs. Den Anfang machte jedoch ein Konzert im eigenen Haus. Bei einem Benefizkonzert der evangelischen St. Albanus-Gemeinde trat das Schkeuditzer Ensemble zugunsten der Hilfsorganisation »Brot für die Welt« auf. Dabei sang der Chor die schönsten Lieder seiner neuesten Weihnachts-CD, die gerade rechtzeitig zur Adventszeit erschienen war. Bei dieser Benefizveranstaltung kamen etwas mehr als 200 Euro für den guten Zweck zusammen.

Weihnachtskonzert in der art Kapella

Nur einen Tag später nahm das Ensemble am großen Adventskonzert des Flughafens Leipzig/Halle teil. Bei dem Konzert im Terminal wurde der Chor Art Kapella vom Streichtrio »Berenice« und Bernhard Gehle am Schlagzeug begleitet.

Weihnachtslieder am Flughafen Leipzig-Halle

Ebenfalls zu den festen Terminen im Advent gehören die Auftritte im Paunsdorf Center. Im Jahr 2012 sang der Chor jedoch zum ersten Mal in wahrlich märchenhafter Kulisse am Fuße eines begehbaren Baumes mit Wichtelwerkstatt im Innern. Bei allen Konzerten wurde der Chor Art Kapella von Helga Stein am Klavier begleitet.

Weihnachtslieder im Paunsdorf-Center

Konzert mit Wolfram Wischott

Wolfram Wischott
eröffnet Schkeuditzer Kulturtage 2012

Inzwischen ist es zur schönen Tradition geworden, dass die Eröffnungsveranstaltung der Schkeuditzer Kulturtage jedes Mal anders gestaltet wird. Im Jahr 2012 bestand sie aus zwei Teilen: einem Country-Konzert mit Wolfram Wischott in der art Kapella und einem Edith Piaf-Abend im Kulturhaus »Sonne«. Doch zunächst begrüßte Brita Haferkorn, Vorsitzende des Kulturkreis e.V., die Gäste in der art Kapella. Sie sprach in ihren einleitenden Worten auch davon, warum es sich in Zeiten digitaler Medien lohnt, Musik und Theater life zu erleben.

Eröffnungsrede Frau Haferkorn, Vorsitzende des Kulturkreis e. V.

Was die zahlreichen Besucher der art Kapella dann erlebten, war auf jeden Fall lebendig und mitreißend. Wolfram Wischott setzte sein Publikum auf ein Schiff nach Amerika – und zwar zu Zeiten der Besiedelung der neuen Welt. Seine Lieder ließen kein Volk und kein Herkunftsland aus und zeigte nur zu deutlich aus welchem Schmelztiegel die amerikanische Country-Musik stammt.

Wolfram Wischott

Die Musik des »kleinen Mannes« führte das Publikum durch halb, Europa, durch Asien und sogar Afrika. Aber auch das deutsche »Wenn alle Brünnlein fließen« war darunter und für Wischott ein willkommener Anlass, seine Zuhörer zum Mitsingen zu animieren. Diese ließen sich nicht lange bitten, denn so mancher hatte bereits leise mitgemacht und so hielt bald kaum noch jemand die Füße still.

So brachte Wolfram Wischott mit seiner Stimme, einer Gitarre, einem Fünf-Saiten-Banjo und seinem Gespür fürs Publikum echte Saloon-Atmosphäre in die Art Kapella. Man sah die Tagelöhner beim Glücksspiel, die Tramper beim kostenlosen Bahnfahren und die Einwanderer bei ihrer Ankunft in der neuen Welt deutlich vor sich.

Ein echtes Kontrastprogramm zum zweiten Teil der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus »Sonne«. Dort hatten sich neben Bürgermeister Enke zahlreiche Vertreter der Stadt und Gäste aus der französischen Partnerstadt Villefranche sowie Mitglieder der deutsch-französischen Interessengemeinschaften und Vereine in Schkeuditz eingefunden. Lili Taguet entführte das Publikum begleitet von Gitarre und Akkordeon in die Welt der Edith Piaf.

Die Aufführung erfolgt anlässlich des 45jährigen Jubiläums der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Schkeuditz und Villefranche s/S. sowie des 15jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft und im Rahmen der Schkeuditzer Kulturtage.

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»Podium junger Künstler« 2012 – »Jugend musiziert«-Preisträger/-innen

»Jugend musiziert«-Preisträger/-innen
begeistern in der art Kapella

Neun junge Musikerinnen und Musiker, alle sind bereits Preisträger/-innen im Alter von 10 bis 16 Jahren musizierten am heutigen Samstag vor vollem Haus in der art Kapella. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« zeigten die Preisträger des Regionalwettbewerbs »Jugend musiziert« ihr Können auf Klavier, Violine und Violoncello sowie mit Klarinette und Gitarre. Dabei brachten sie Musikstücke und -werke aus drei Jahrhunderten zu Gehör.

Johanna Luisa Beyer (15, Violoncello) begleitet von Hoang Ngoc Chau Do (14, Klavier)

Zur Einstimmung auf den abwechslungsreichen Nachmittag erfüllten Johanna Luisa Beyer (15, Violoncello) begleitet von Hoang Ngoc Chau Do (14, Klavier) mit den warmen Klängen einer Sonate von Jean-Louis Duport die art Kapella.

Diana Kostadinova (10, Violine) begleitet von Katrin Ikhilman (12) am Klavier

Danach begeisterten Diana Kostadinova (10, Violine) als die jüngste Akteurin des Nachmittags mit einer ausgeglichenen Tongebung bei der Darbietung der Sonatine von Franz Just. Auch ihre Begleitung am Klavier, Katrin Ikhilman (12) glänzte mit virtuosem Spiel. Johanna Schischke (13) war die einzige Solistin im Programm des Podiums. Mit filigranem Spiel und klarer Tongebung brachte sie Stücke von de Visée, Tarregá, Schwab und Fiorentino auf ihrer Gitarre zu Gehör.

Johanna Schischke (13), Gitarre

Aus den durchgängig hervorragenden Leistungen stach Bobby Kostadinov (13) mit seinem überaus beseelten Spiel auf dem Violoncello hervor. Begleitet von Thien Vu Tu (16, Klavier) beeindruckte er durch klangvoll-engagiertes Musizieren, wirkte selbstsicher und gleichzeitig in der Musik versunken. Den Abschluss des Konzerts gestalteten Johanna Altmann (15, Klarinette) und Matthias Denef (Klavier) mit Stücken von Carl Maria von Weber, J. Ed. Barat und Johannes Wallemann.

Bobby Kostadinov (13), Violoncello

Die jungen Musiker unter Leitung von Sven Schreiber wurden mit lang anhaltendem Applaus für ihre hochwertige Darbietung belohnt. Das nächste »Podium junger Künstler« findet am 01. April 2012 statt. Dann musizieren Studenten der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« Leipzig in der art Kapella.

Ansprechpartnerin:
Adelheid Metzing (034204-69488)

Text: Tina Barheine

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Klangwelten der Psalterharfe

»Klangwelten der Psalterharfe«
mit Dieter Petzold

Dieter Petzold erzeugt mit seinem Psalterium, einem Instrument, bei dem 123 Saiten über einen Resonanzkörper aus Holz gespannt sind, warme, transparente Töne, die berauschen. Seine Virtuosität und ausgeprägte Gabe zur Improvisation beeindruckt ebenso wie seine empathische Fähigkeit, Musik in Echtzeit publikumsnah zu spielen. Sein Spiel auf diesem biblischen Instrument lässt eine Magie entstehen, die den Zuhörer auf eine Reise in die Welt des Klanges einlädt.

Dieter Petzold wurde 1952 in Hoya an der Weser geboren. Seine künstlerische Neigung erbte er von seinem Vater, einem begnadeten Pianisten, Gerhard Petzold, den er mit 11 Jahren verlor. Seine Mutter und seine fünf Geschwister hatten ein erschwertes Leben, ein Studium war somit ausgeschlossen. Er war ein rebellierender Jugendlicher.

© FRANK RÖTH Alte Künste aktuell: Dieter Petzold spielt die Psalterharfe

1970 gründete Dieter Petzold mit Freunden Uwe Mothes, Diddi Hoffmann und Jürgen Kahlert seine erste Band »Anti Apex«. Die Band setzte sich zunächst mit der Experimentalmusik Psychodelic auseinander. Im Selbststudium erarbeitete er sich Musikgeschichte und den Bereich Musikalische Akustik. Nach intensiver Auseinandersetzung mit experimenteller Klangkunst spezialisierte er sich auf die Psalterien. Prof. Hans Peter Reinecke, heute Universität der Künste in Berlin übernahm 1984 seine Betreuung. Einzelunterweisung erhielt er von dem großen Munir Baschir, dem König der Laute, in Bagdad

Das orientalische Kanun, sprich Psalterharfe, entwickelte Petzold in Europa zu einem Impulsgeber in der modernen Klangkunst. 1986 präsentierte er seine Arbeit auf der Kunstmesse Art de Cologne. 1987 erfolgte bei Jupiter Records in München die Tondokumentation »Sequencia« als aufwändiges Album, der Vertrieb lag bei der Deutsche Grammophon: Bestell-Nr. 835021-1. Mit der Deutschen Welle / Rias Berlin TV entstand die Kulturdokumentation über Mesopotamien und den mittleren Osten auf den Spuren des Kanuns.

Klangwelten der Psalterharfe mit Dieter Petzold

Konzert fand am 15. Oktober 2011 in der art Kapella statt.

Zitat: LVZ vom 16.10.2011 Daniel Kaiser

»Das Konzert endete schließlich mit Petzolds 30-minütigem Meisterwerk »Zyklus«. Mit sanften, teils flinken Fingern näherte sich der Solist dabei der musikalischen Umsetzung des Themas Zeit.

Er präsentierte höchste Dichtkunst, verpackt in die unendlich reichhaltige, handgemachte Sprachvielfalt schwingender Saiten.«

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II. »Podium junger Künstler« 2011 mit internationaler Besetzung

Musikstudenten aus Südkorea und Taiwan
musizieren in der art Kapella

Mit internationaler Besetzung, anspruchsvoller Musik und abwechslungsreichem Programm fand am Samstag, den 21. Mai 2011 das II. »Podium junger Künstler« in der art Kapella statt. Aufgrund einer kurzfristigen Absage des Oranienburger Hoforchesters gestalteten erneut Studierende der Hochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« einen musikalischen Nachmittag mit Klarinette, Violine, Viola und Klavier.

Professor Dietmar Nawroth

Professor Dietmar Nawroth hatte allerdings keinen der jungen Musiker lange überreden müssen, an dem Konzert mitzuwirken: »Für die meisten ist die art Kapella bereits ein Begriff und wegen ihrer schönen Atmosphäre und wunderbaren Akustik ein beliebter Auftrittsort.«

So Ji Noh (Klavier)

Zudem bot sich für die Studierenden wieder einmal die Gelegenheit, sich mit ihrem Auftritt auf wichtige Prüfungen und Konzerttermine vorzubereiten. Einige Mitwirkende werden Anfang Juni ein Konzert für die Heinrich-von-Herzogenberg-Gesellschaft im Gohliser Schlösschen gestalten. So brachten die beiden Südkoreanerinnen Bo-Kun Jung und So Ji Noh je drei Studien aus »Klavierstücke op.68« zu Gehör.

Florian Heinisch (Klavier)

Auch Florian Heinisch aus Eisenach spielte drei Klavierstücke des bekannten Komponisten, der 1872 nach Leipzig zog und bis dahin kaum aufgeführte Kantaten Johann Sebastian Bachs in Konzerten vorstellte. Für Klangvielfalt sorgte Yi Wen Hung (Violine) aus Taiwan mit einer Sonate von Robert Schumann, begleitet von So Ji Noh am Klavier.

Yi Wen Hung (Violine)
Yi Wen Hung (Violine) begleitet von So Ji Noh am Klavier

Beeindruckend auch Eva Jurisch (Klarinette), Leeseul Yoo (Viola) und Bo Kun Jung (Klavier) mit ihrer Darbietung von Mozarts »Trio Es-Dur KV 598«, auch bekannt als »Kegelstatt-Trio«.

So Ji Noh und Bo Kun Jung (Klavier)

Für den launigen Abschluss des rund zweistündigen Konzerts sorgten gleich vier Hände am hauseigenen Flügel: So Ji Noh und Bo Kun Jung spielten mit Freude und flinken Fingern zwei Slawische Tänze von Antonin Dvorák.

Eva Jurisch (Klarinette), Leeseul Yoo (Viola) und Bo Kun Jung (Klavier)

Ansprechpartnerin:
Adelheid Metzing (034204-69488)

Text: Tina Barheine

Konzert für den »einfachen Frieden«

Konzert für den »einfachen Frieden«

30. April 2011

Der Chor Art Kapella singt
und 280 Euro kommen
beim Benefizkonzert zusammen.

Für die Kinder psychisch kranker Eltern hat der Alltag wenig mit dem normalen Kindsein zu tun. Wenn sie zur Schule gehen, haben sie sich meist selbst um Pausenbrot, saubere Wäsche und den Abwasch gekümmert. Ihre Eltern sind dazu nur selten in der Lage.

Impressionen beim Konzert für den »einfachen Frieden« am 30. April 2011

Der Verein »Wege e. V.« – und hier im Besonderen die Beratungsstelle »Auryn« in Leipzig – bietet Kindern in dieser Situation konkrete Hilfen, Beratung und so oft es möglich ist Spiel und Spaß mit Freunden: eben den einfachen Frieden.

Am Samstag, den 30.04.2011 gab der Chor Art Kapella gemeinsam mit dem Streichtrio »Berenice« ein Konzert zugunsten der Beratungsstelle »Auryn«. Der musikalische Nachmittag unter dem Motto »Der einfache Frieden« brachte 280 Euro ein. Monika Schöpe, Vorstandsvorsitzende des Vereins »Wege e. V.«, freute sich aber auch darüber, dass ihr Verein auf so klangvolle Art in einer schönen Atmosphäre Unterstützung erhält.

Das Schkeuditzer Ensemble wurde dabei von Helga Stein am Klavier, Diana Metzing auf der Viola und dem Streichtrio »Berenice« begleitet. Das Streichtrio, bestehend aus Nadine Bickardt (Violine), Tilmann Jäcklin (Violine) und Anne Schultheiß (Violoncello) brachte außerdem Werke von Karl Friedrich Abel und Joseph Haydn zu Gehör. Elena Rose sang zudem Alessandro Scarlattis »Se florindo è fedele«, begleitet wurde sie dabei von Florian Heinisch.

Nach dem Konzert lud der Chor zu Kaffee und Gebäck ein. Viele Gäste nutzten dieses Angebot, um den musikalischen Nachmittag auf dem sonnigen Platz vor der Kunstkapelle ausklingen zu lassen.

Ansprechpartner: Adelheid Metzing

Text: Tina Barheine

I. »Podium junger Künstler« 2011 – »Jugend musiziert«

Preisträger begeistern in der art Kapella

Erstes »Podium junger Künstler«

Mit harmonischen Klängen eines Violinenquartetts begann am Sonntag, den 13. März 2011 in der ausverkauften art Kapella das erste »Podium junger Künstler« des Jahres 2011. Ayane Krug, Charlotte Pfaender, Tabea Wich und Charlotte Meincke spielten zwei Sätze eines Konzerts von Georg Philipp Telemann und den ersten Satz eines Quartetts von Ignaz Lachner. Ihr gutes Zusammenspiel und die gefühlvolle Interpretation der Stücke boten eine gelungene Einstimmung auf das hochwertige Programm des Nachmittags.

Dem Charakter des Werkes entsprechend brachte dann Sophia Schrader die ersten zwei Sätze von Thelemanns »3. Fantasie für Violine ohne Bass f-Moll« getragen und schwermütig zu Gehör. Henriette Kamm, die einzige Sängerin an diesem Nachmittag, bot anschließend eine kleine Lieder-Reise durch die Jahrhunderte. Diese begann mit dem bekannten Spiritual »Nobody knows«, führte über Kienlens »Heidenröslein« und Reineckes »Goldgrüne Libelle« zu Bachs »Jesu, meines Glaubens Zier« und weiter zu Mozarts Arie der Barbarina aus »Die Hochzeit des Figaro«. Begleitet wurde sie dabei von Anna Ebert am Klavier.

Ebenso abwechslungsreich unterhielt das Streichquartett, bestehend aus Janis Reutemann (Violine), Sophia Schrader (Violine), Sarah Rösel (Viola) und Rebekka Krause (Violoncello) das aufmerksame Publikum. Mit Musik von Francois Joseph Gossec, Jakob Carl Eschmann und Winfried Grabe ließen sie manchen Zuhörer die Zeit vergessen. Der Tango aus dem Film »Comedian Harmonists« bildete einen gelungenen Abschluss des musikalischen Nachmittags.

Ulrich Schliephake, Fachberater für Violine in der Region Leipzig, führte das Publikum mit unterhaltsamen Hintergrundinformationen zu den Komponisten durch das Programm. Alle Musiker und auch Sängerin Henriette Kamm sind Schüler der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Leipzig, im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Als Preisträger des Regionalwettbewerbs »Jugend musiziert« haben sie sich mit ihrem Auftritt in der art Kapella auf ihren Auftritt beim Landeswettbewerb am kommenden Wochenende in Löbau vorbereitet.

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V. »Podium junger Künstler« 2010 – eine musikalische Zeitmaschine

»Jugend musiziert« reist mit
der Zeitmaschine musikalisch
um die ganze Welt

Für ihr Publikum hatten sich die Akteure des jüngsten »Podium junger Künstler« etwas ganz besonderes ausgedacht. Die Preisträger des Musikwettbewerbs »Jugend musiziert« entführten ihre Zuhörer mit Hilfe einer selbst konstruierten Zeitmaschine einmal um die ganze Welt und dabei auch noch durch die unterschiedlichsten Epochen der Musikgeschichte.

Pauline Adam dreht an der Zeitmaschine

Anne Elvira Borm (15, Klavier) und Pauline Adam (11, Violine) führten als Hauptzeitreisende durch das unterhaltsame Programm, das im 19. Jahrhundert in Nordamerika begann und über Volksfest in Spanien nach Paris führte. Musikalisch umgesetzt wurde dieser Reiseabschnitt mit Jürgen Mosers »The Grover«, einem Bolero von Jenö Hubay und einem Walzer von Frederic Chopin.

Elvira Borm und Pauline Adam, junge Moderatorinnen
Elvira Borm (15, Klavier) und Pauline Adam (11, Violine)

Weiter ging es über Israel mit Stücken George Perlman und einem Abstecher in den Norden Europas mit Musik von Frank Bridge und schließlich in die heimatlichen Gefilde, wo Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Friedrich Seits zum Zuge kamen.

Die beiden jungen Musikerinnen wurden auf ihrer Reise von Christoph Nuck (Tenor), Tabea Klammer (Sopran) und Maria Uhlemann (Alt) unterstützt. Die Preisträger des Musikwettbewerbs »Jugend musiziert« in der Kategorie Gesang wurden bei ihren Beiträgen zu den »Reisezielen« Frankreich, Österreich und Deutschland von Michael Schorcht am Klavier begleitet.

Mit diesem ebenso vielfältigen wie hochwertigen Programm begeisterten die jungen Musiker und Sänger ihre zahlreichen Zuhörer. Viele sah man bei den kurzen Erzählungen zwischen den Musikstücken schmunzeln und auch die klingelnde und blinkende Zeitmaschine trug zur abwechslungsreichen Unterhaltung bei.

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VI. »Podium junger Künstler« – Konzert mit Gesang und Klavier

Gesang und Klavier in beeindruckender Qualität

Studenten verzaubern Publikum in der art Kapella

Mit viel Gefühl in der Stimme und klangvoller Fingerfertigkeit am Klavier begeisterten am Samstag, den 06. November 2010 Studenten der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig ihr Publikum in der art Kapella. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« gestalteten sie einen musikalischen Nachmittag mit Werken von Bach, Mozart und Chopin sowie Verdi, Nicolai und Puccini.

Ji Woo Lee (Klavier)

Das Programm eröffneten zwei Ji Wo Lee und Hyun Jung Shin aus Südkorea am Klavier, mit Bachs »Toccata g-moll« sowie Mozarts »Sonate C-Dur«. Beide beeindruckten durch ihr Können und höchst leichtfüßige und filigrane Spielweise. Später im Programm spielte Hyun Jung Shin zudem zwei Mazurkas und die Fantasie-Impromptu von Chopin.

Anli Sasaki (Sopran)

Ji Woo Lee begleitete Anli Sasaki (Sopran) aus Japan, die mit ihrer kräftigen und wohltönenden Stimme die art Kapella ausfüllte. Die Arie der Frau Fluth aus »Die lustigen Weiber von Windsor« brachte sie mit viel Witz und Charme zu Gehör. Am Ende des Programms bewies sie als Doretta aus Puccinis »La Rondine« und als Violetta aus Verdis »La Traviata« echte Klasse und vor allem lyrische Veranlagung. Nur zu gut konnten die Zuhörer die Inhalte der beiden Arien durch ihre Interpretation nachempfinden.

Soo Ji Noh (Klavier)

Sehr temperamentvoll und doch mit einfühlsamer Brillanz entführte Florian Heinisch das Publikum in die musikalischen Welten des Fryderyk Chopin. Man sah und hörte, dass der junge und bereits international erfolgreiche Pianist in seinem Spiel vollkommen aufging und jedem Ton mit Hingabe nachspürte.

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»Viva la Musica«

Chor Art Kapella und Kreismusikschule musizierten gemeinsam unter dem Motto:
»Viva la Musica«

29. September 2010

Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang wurde den zahlreichen Besuchern der art Kapella an diesem Samstag ein ebenso farbenfrohes wie stimmungsvolles Programm geboten. So wechselten beim diesjährigen Gemeinschaftskonzert von Chor Art Kapella und Schülern der Kreismusikschule Delitzsch die Tonalität der Musikstücke von klassisch über leicht und beschwingt bis hin zu anspruchsvoll.

Das Schkeuditzer Ensemble unter Leitung von Adelheid Metzing eröffnete mit besinnlichen Liedern von seiner neu erschienen Jubiläums-CD wie »Augenblick der Ewigkeit« und »jeder Zaun, jede Mauer«. Der Chor beeindruckte dabei durch seinen harmonischen Gesamtklang, den die Zuhörer sichtlich genossen.

Doch auch die jungen Musiker der Kreismusikschule Delitzsch unter Leitung von Andrea Hopf wussten ihr Publikum zu begeistern. Mit Stücken unter anderem von Morley, Rieding und Linnemann aber auch klassischem von Telemann und Schumann gestalteten sie mit ihrem Spiel auf Klavier, Violine, Altblockflöte, Gitarre, Trompete und sogar Violoncello ein abwechslungsreiches Programm.

So boten Henriette Hübner und Sarah Biskupski, unterstützt von Kerstin Spreer, das »Concerto 2 für drei Altblockflöten« von Schickhardt mit einem warmen Klang dar. Erfolgversprechende musikalische Begabung zeigte auch Moritz Neustadt mit dem »Trompetenmenuett« von Corette. Friederike Margraf und Bettina Dunkel brachten mit ihren Violinen traditionelle englische Musik zu Gehör und überzeugten durch harmonisches Zusammenspiel. Begleitet wurden die Musikschüler von Christiane Lukas (Klavier), Kerstin Spreer (Altblockflöte), Kerstin Hebecker (Klavier) und Andrea Hopf (Gitarre).

Im Anschluss an die Darbietung der jungen Musiker sang der Chor Art Kapella Lieder aus seinem Lustig beschwingten Repertoire. So manchen Zuhörer sah man da beim Lied vom »Bison Zottelhaar« schmunzeln und auch Natschinskis »Picadilly« kam sehr gut an. Höhepunkt des musikalischen Nachmittags war wie jedes Jahr der von Musikschülern und Chor gemeinsam dargebotene Kanon »Viva la Musica«.

Ansprechpartner: Adelheid Metzing (034204-69488)

Text: Tina Barheine