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Ausstellungen 2018

Handzeichnungen
Heinz Mutterlose & Prof. Dr. Hans Schulze

25. Februar bis 8. April

Vernissage am Sonntag, d. 25. Februar, 14 Uhr

Der Kurator Gerd W. Fiedler, hat sich daher für die Gegenüberstellung der zeichnerischen Werke des Schkeuditzer Künstlers Heinz Mutterlose (1927 – 1995) und seines Weggefährten Prof. Dr. Hans Schulze (1904 – 1982) entschieden.

Die Laudatio hielt der Kurator der Ausstellung Gerd W. Fiedler, die Nachlassverwalter Ingrid und Volker Kuhnt und die Witwe Jutta Schulze werden anwesend sein. Für den musikalischen Rahmen an diesem Nachmittag danken wir Elena Rose aus Schkeuditz.

© Heinz Mutterlose, 1956, Graphit-Zeichnung
© Heinz Mutterlose, 1956, Graphit-Zeichnung

17. & 18. Februar, 14 Uhr: Aufführungen mit expressionistischen Musik der Komponistin Galina Ustwolskaja (1919-2006)
mit Anja Kleinmichel am Klavier & Freya Richter (Bildende Kunst)
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Vernissage 21. Januar:  »Cluster und Linien«
Performative Installation – Künstlerische
Übernahme des Raumes
Installation Raummalerei und Klaviermusik
von Galina Ustwolskaja (1919-2006)

Freya Richter, Raummalerei und Anja Kleinmichel, Klavier
Es spricht Lona Gaikis __________________mehr »

14. Januar, 14 Uhr
Neujahrsempfang der art Kapella Schkeuditz
und Finissage der Ausstellung:
»Hoch+Partner« – Galerie für Holzschnitt und Hochdruck – Künstlerische Druckgraphiken
ausstellende Künstler/innen waren: Susann Hoch, Gabriele Sperlich, Stephanie Marx und Harald Alff

Die Pianistin Anna Maria Maak sorgt für den musikalischen Rahmen an diesem Sonntagnachmittag.

»Hoch+Partner« – Galerie für Holzschnitt und Hochdruck Künstlerische Druckgraphiken
26. November 2017 bis 14. Januar 2018

»Hoch+Partner« – Galerie für Holzschnitt und Hochdruck – Künstlerische Druckgraphiken von Susann Hoch, Gabriele Sperlich, Stephanie Marx und Harald Alff

»Cluster und Linien«

Musikalische Grenzwerte treffen auf eine malerische
Rauminstallation – fragil, roh, insistierend, flüchtig
Freya Richter, Raummalerei und Anja Kleinmichel, Klavier
mit Werken von Galina Ustwolskaja (1919-2006)

Ausstellungszeitraum: 21. Januar bis 28. Februar 2018

*während der Öffnungszeiten: am 21.1., 3.2., 4.2., 10.2., 11.2., 17.2. und 18.2. spielt Anja Kleinmichel Klaviermusik von Ustwolskaja und Freya Richter

Weitere Termine:
Kunstkreis zur Ausstellung »Cluster und Linien«
am Samstag, 3. Februar 14 Uhr
mit Freya Richter und Anja Kleinmichel im Gespräch

Finissage
zur Ausstellung »Cluster und Linien«
am Sonntag, 18. Februar 14 Uhr, es spricht Lutz Eitel

Bei diesem Projekt in der Art Kapella treffen eine Rauminstallation von  Freya Richter auf Klaviermusik von Galina Ustwolskaja (1919-2006), interpretiert durch die Pianistin Anja Kleinmichel.

Freya Richters »Raummalerei« verortet sich jedes Mal aufs Neue im vorgefundenen Raum.

Seit ihrer ersten Präsentation im Jahre 2004 besteht diese Installation aus einem genau festgelegten Konglomerat von Gegenständen, die durch ihre Platzierung ihre Umgebung immer wieder anders zu befragen.

Ebenso entsteht in der traditionellen Konzertpraxis die festgeschriebene Musik jedes Mal aufs Neue und wird in ihrem
jeweiligen räumlichen Umfeld rezipiert.

Anja Kleinmichel stellt in der Art Kapella Klavierstücke der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja vor, deren Werk wie ein ungeschliffener Solitär in der Musikgeschichte steht.

Kennzeichnend sind extreme Expressivität, unorthodoxe Klangfindungen, Reduktion und Strenge sowie eine verstärkende visuelle Komponente durch ungewöhnliche Spieltechniken. Lineares scheint hier nicht zielgerichtet zu verlaufen, sondern unausweichlich für sich selbst zu existieren.

Anlass für das gemeinsame Projekt »Cluster und Linien« waren Nähen, Differenzen und Wahrnehmungsbrücken, welche durch die Verbindung beider Arbeiten entstehen. Rohes und bearbeitetes Material, feine Strukturen, Cluster, Konzentration, Ziellosigkeit und spezielle Linienführungen treffen aufeinander.
Anja Kleinmichel

»Das Gelb & das Grün« – ein musikalisches Figurentheater

Theater und Musik »»»
Sonntag, 8. Oktober, 14 Uhr

Ur-Aufführung einer Transformation
von »Das Gelb & das Grün«,

ein musikalisches Figurentheater von Hannes Kapsch mit Musik von Bernd Alois Zimmermann und mit Yuri Matsuzaki mit Musik für verschiedene Flöten. Durch das Programm führt der Projektleiter Knut Müller (Bildender Künstler und Komponist)

Eintritt: 6 EUR/ 4 EUR* Karten bestellen: info@artkapella.de

»KULTURAKTIONSTAG 2017«

9. September 2017 » 12 bis 18:30 Uhr

»KULTURAKTIONSTAG 2017«

Es war ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, dem Chor Art Kapella, einer Ausstellung und vielen anderen Angeboten, wie eine Bücherkiste und der beliebte Kuchenbasar.

ab 12 Uhr

Aquarellmalen mit Gästen,
Kursleiterin Petra Jensch

14 Uhr

Chormusik mit dem Chor Art Kapella

ab 16.00 Uhr

Musik und Rundgang durch
die aktuelle Ausstellung
»Das Gelb & das Grün«, mit dem Kurator
und Projektleiter Knut Müller
… außerdem: Kaffee- und Kuchen-Basar, Bücherkiste uvm. Erlöse gehen u.a. zugunsten des Chores Art Kapella

»Das Gelb & das Grün«*

Bilder-/ Puppen-Theater und die Musik
des Bernd Alois Zimmermann
3. September bis 8. Oktober 2017

Ausstellung mit Installationen, Gemälden und Klang-Objekten, Konzerte und Figurentheater »»» Ausstellende Bildende KünstlerInnen: Marianne Eggimann (PL), Elke Mischling (AT), Knut Müller, Dirk Richter, Erwin Stache, Konrad Thalmann, Hael Yxxs.

Titel: © Marianne Eggimann »Kuh mit Gepäck«, 2010, Porzellan
Titel: © Marianne Eggimann »Kuh mit Gepäck«, 2010, Porzellan

Kurator und Projektleiter: Knut Müller

Vernissage
»»» Sonntag, 3. September, 14 Uhr »»» Ausstellungseröffnung und Konzert: Musik von Bernd Alois Zimmermann, Morton Feldman, Steffen Schleiermacher und Knut Müller
(Steffen Schleiermacher – Klavier und Moderation)

Eröffnung der 21. Schkeuditzer Kulturtage
»»» Sonnabend, 30. September, 14 Uhr »»» Künstlergespräch und Werkstattaufführung: »Das Gelb & das Grün«, ein musikalisches Bilder- und Figurentheater von Hannes Kapsch  mit Musik von Bernd Alois Zimmermann (Yuri Matsuzaki – Flöten)

Finissage mit Theater und Musik
»»» Sonntag, 8. Oktober, 14 Uhr »»» Aufführung: »Das Gelb & das Grün«, ein musikalisches Bilder- und Figurentheater von Hannes Kapsch mit Musik von Bernd Alois Zimmermann (Yuri Matsuzaki – Flöten)

* Heiter und quirlig präsentiert sich die Burleske aus der »Begleit-Musik für ein abstraktes Puppentheater«. 1952 komponierte Zimmermann Das Gelb und das Grün für das Puppen-Cabaret, das im Düsseldorfer Kom(m)ödchen Figurentheater für Erwachsene zur Aufführung brachte. Die Handlung hat Fred Schneckenburger, der die Texte zu den Stücken schrieb und auch die Puppen gestaltete, wie folgt zusammengefasst: »Das Grün der Wiese hat sich in das Gelb der Sonne verliebt und sie lieben sich. Die Kuh aber kann nicht mehr fressen auf einer farblosen Wiese, und die Frauen sind grau im Gesicht und nicht mehr schön, und der alte Mann friert. Es gibt darum eine Revolution und wie immer kommt alles in Ordnung. Die Kuh glaubt tatsächlich an den Erfolg der Revolution, der alte Mann wärmt sich an der Sonne und die Frauen sind wieder schön.«

* Quelle: Verlag: Schott Music

Unterstützt durch:

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Stadt Schkeuditz

 

»Transatlantisch bis Deutsch – von Eric bis Robert – Comics aus zwei Welten«

Werke von Eric Nadeau  & Robert Deutsch
Ausstellungszeitraum: 21. Mai bis 2. Juli 2017

Das in Deutschland eher ungewöhnliche Genre ´Comic´ wird ab Sonntagnachmittag in der Galerie art Kapella Schkeuditz von zwei Künstlern – wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – stellvertretend präsentiert.

Die Ausstellung zeigt Werke des, derzeit in Frankreich lebenden, kanadischen Zeichners Eric Nadeau und des aus Halle an der Saale stammenden Zeichners Robert Deutsch .

Eric-Etienne Nadeau, DATCHA NADO, Zeichnung aus Serie

Nadeaus Zeichnungen sind meist schwarzweiße Kugelschreiber- oder Bleistiftarbeiten. In seinen Sujets setzt er sich kritisch-sarkastisch mit der uns Menschen so eigenen, zerstörerischen Kraft auseinander, die unseren Planeten immer mehr martert und seine natürlichen Ressourcen immer mehr aufbraucht, so das für das Überleben der Menschheit eine große Ungewissheit bleibt.

Durch die Initiative des Leipziger Künstlers Axel Krause kamen die Werke des außergewöhnlichen Künstlers Eric Nadeau in die Galerie art kapella.

Scheinbar weniger ernst dagegen kommen die Comiczeichnungen und Illustrationen von Robert Deutsch daher. Der in Leipzig lebende Künstler schafft zeichnerische Geschichten, die bei flüchtiger Betrachtung Heiterkeit ins Gesicht schreiben. Doch das täuscht. Deutsch benutzt die Farbigkeit und die Art seiner Figuren und Gegenstände ebenfalls zur Kritik – zur politischen Kritik. Seine Arbeiten kommen spielerisch daher und enden doch in der oft in der rauen Realität unserer komplexen Welt.

Es sind oft die Abenteuer von einfachen Helden, Helden des Alltags – nicht die mit den überirdischen Kräften – die Robert Deutsch durch seine Bildgeschichten jagt, oder besser noch: die er durch ihre eigene Geschichte zeichnet.

Buchtitel zur Graphic Novel „Alan Turing“ mit Illustrationen zum Leben des britischen Mathematikers und Informatikpioniers

Zur Leipziger Buchmesse 2015 gehörte er zu den Finalisten des Comic-Buchpreises mit

seiner Graphic Novel „Alan Turing“ mit Illustrationen zum Leben des britischen Mathematikers und Informatikpioniers. Im März 2017 erschien sein Debüt im Avant-Verlag. In der Ausstellung werden rund zwanzig Originale aus der Graphic Novel „Alan Turing“ gezeigt.

Aktuell schuf er ein `Wimmelbild´ zu einer Hörspielreihe von Lorenz Hoffmann mit dem Titel „Lutherland“. Der Radio-Sender MDR KULTUR hat es interaktiv ins Netz gestellt.