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»Alex Belavin – Utopische Landschaften«

Es sind die Farben, die den
Betrachter zuerst in den Bann ziehen.

Ausstellung »Alex Belavin – Utopische Landschaften«
Malerei und Objekte
19. Juni bis 24. Juli 2016

Leipzig, ist die Stadt in der Alex Belavin mit seiner Familie seit neun Jahren lebt. Eine gewisse demütige Arglosigkeit liegt in seinen Bildern aus den letzten Jahren, erkennbare Anleihen bei Matisse und Gauguin, besonders in der Farbpalette. Es sind die Farben, die den Betrachter zuerst in den Bann ziehen. Doch typischer für Belavins Werke sind die Widersprüche in Bezug auf seine Techniken, Motive und Quellen. Auf seinem Bild »Hotel« schwimmt die Natur und die Anmutung einer menschlichen Behausung, gekennzeichnet durch eine lesbare Aufschrift, in einem purpurroten Meer.

Alex Belavin 2016 – „Utopische Landschaften“

Er lässt es darauf ankommen, das Landschaft und Lebensraum ertrinken in Zeit und Raum. Belavins Neigung zur Gleichbehandlung des Profanen (Autos) und des Natürlichen (Landschaft, Tier) ist sein einfallsreicher Schlüssel in seinen Arbeiten. Seine utopischen Landschaften sind ebenso Traumbilder, mit Farben die in gewisser Weise auf Geheimnisse und Heimlichkeiten hindeuten. Freud selbst sagte dazu: »Also heimlich ist das Wort, das seine Bedeutung nach einer Ambivalenz hin entwickelt, bis es endlich mit seinem Gegensatz unheimlich zusammenfällt«. Treffend zitiert, denn es stimmt, dass Belavins Bilder so viel zeigen, wie sie verbergen; was sie verbergen.

Alex Belavin wurde 1965 in Jekaterinburg, in Russland geboren. Erst studierte er von 1980 bis 1984 an der Kunstfachschule in Jekaterinburg. Nach seinem Grundwehrdienst begann er 1987 sein Studium an der Kunsthochschule für Malerei, Plastik und Architektur in St.-Petersburg und schloss es 1993 erfolgreich ab. Seine Ausstellungstätigkeit begann bereits 1983. Werke von Alex Belavin befinden sich in privaten Sammlungen in: England, Mexiko, Deutschland, Frankreich, USA, Schweden, Russland.

Er sagt selbst über die Utopie in seiner Landschaftsmalerei: »Ich fühle mich immer dazu verpflichtet, wenn ich Landschaften male, mich daran zu erinnern, dass sich die Bäume oder die Weite der Wiesen einmal in Ozeane des Erdöls, in Geldberge, in malerische Berge der Kohle, des Urans und anderer Bodenschätze verwandeln werden.

Deshalb sind die Bäume des Berges, die Weite in meinen Bildern in die Farben des Erfolges, des Glücks, des Blühens, der Hoffnung auf die Zukunft, in die Farben der Gesundheit, in die Farben der erfolgreichen Paarbeziehungen, in die Farben des natürlichen Todes, der nach einem langen Leben eintritt, getaucht.« Die Verschmelzung der natürlich gegebenen, vertraut wirkenden Landschaft mit der synthetischen, ja fast künstlich wirkenden Farbpalette Belavins, führt die Betrachter in imaginäre, utopische Landschaften der Träume und Visionen.
Text: Petra Kießling

Alex Belavin Vita:
1965 geboren in Jekaterinburg, 1980-1984  Studium an der Kunstfachschule in Jekaterinburg, Russland, 1987-1993 Studium
an der Kunsthochschule für Malerei, Plastik und Architektur in St.-Petersburg, seit 1983 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, seit 1994 Mitglied des Künstlerverbandes Russlands, seit 2007
Lebt und arbeitet in Leipzig

Werke von Alexey Belavin sind in privaten Sammlungen in: England, Mexico, Deutschland, Frankreich, USA, Schweden, Russland.

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»Zwei Künstler aus Tallinn in Estland« Fred Jacobson & Illimar Paul

»Zwei Künstler aus Tallinn in Estland«
Fred Jacobson & Illimar Paul
24. April bis 5. Juni 2016

»Die Idee zu dieser Ausstellung entstand bei einer Begegnung zu einer Exposition in Worpswede »Hommage für Heinrich Vogeler«, als Fred Jacobson den ersten Preis für seinen Beitrag, seine Monotypie erhielt. Leider verstarb inzwischen der Freund und Künstler, doch dieses Versprechen möchte ich hiermit einlösen.
Es sollte aber keine Kopie der Ausstellung in Worpswede werden, sondern eine Korrelation mit einer zweiten künstlerischen Position aus seiner Heimat Estland.« So begann der Laudator Gerd W. Fiedler seine einführenden Worte zur Ausstellung »Fred Jacobson Illimar Paul – Zwei Künstler aus Tallinn in Estland«.

Die Ausstellung kann sicherlich nur einen minimalen Ausschnitt aus dem jeweiligen Œuvre der beiden Künstler zeigen. Zu sehen sind von beiden Künstlern unterschiedliche Sujets und Techniken.

Kurator und Sammler Gerd W. Fiedler
Kurator und Sammler Gerd W. Fiedler

Fred Jacobson wurde 1922 in Reval (Tallinn) geboren. Als sogenannter Deutsch-Balte wuchs er dreisprachig auf (Deutsch, Russisch, Estnisch). Nach intensiven Kriegserlebnissen fand er bei Freunden in Hannover eine Bleibe. Er arbeitete zunächst als Werbegrafiker, später als freischaffender Künstler. Sein hinterlassenes Œuvre besteht vor allem aus Zeichnungen, Monotypien, Aquarellen, Batiken und Gemälden. Jacobson arbeitete figurativ, meist mit Kreide, Tusche, Bleistift und Öl. Seine Sujets waren Mensch, Natur und Technik und er arbeitete, vor allem in den 60er Jahren, an akribisch ausgefeilten Monotypien zu seinen traumatischen Kriegserlebnissen. Später kamen sogenannte »Schrottbilder«, »Baumportraits« und immer wieder Selbstprotraits. Fiedler sagt: »Er war sich selbst sein wichtigstes Modell, vielleicht nicht so sehr aus Eitelkeit, eher aus einer pragmatischen Überlegung heraus, der kostenfreien eigenen Verfügbarkeit.« Der Kurator Gerd Fiedler lernte ihn Mitte der 70er Jahre kennen, als er beim Allgemeinen Künstler-Lexikon im Seemann Verlag Leipzig, für die Bearbeitung estnischer Künstler zuständig war. Später betreute er sein Werkverzeichnis an seinem Wohnort in Hannover. Fred Jacobson starb 2013 und hinterließ als Neunzigjähriger ein umfangreiches und interessantes Lebenswerk.

Estland besuchte Fiedler bis Anfang der 90er Jahre regelmäßig und lernte über seine Arbeit auch Illimar Paul kennen und schätzen. Der Künstler Illimar Paul war selbst an diesem Tag anwesend und bedankte sich herzlich für diese wunderbare Ausstellung in der art Kapella. Er wurde 1945 in Tallinn geboren, studierte an der dortigen Kunstakademie. Sein Meisterstudium führte ihn an die HGB nach Leipzig und verbindet ihn bis heute mit Leipzig. Seine Arbeiten leben von seiner faszinierenden Zeichenkunst. Er fängt fotografische Momente, Sequenzen eines Augenblicks, ein und bringt mit dem Bleistift und seiner zeichnerischen Genauigkeit europäische Stadtlandschaften aufs Papier. In seinen farbigen Werken, wie die Siebdrucke oder die beiden landschaftlichen Zeichnungen aus einem Symposium in Schwerin, arbeitet er frei und löst sich vom Gegenständlichen. Man kann sagen, beides steht sich in seiner Arbeit wie in einem Dialog gegenüber.

Die Pianistin und Komponistin Anja Halefeldt sorgte am Flügel an diesem Eröffnungstag für die musikalischen Höhepunkte. Sie brachte Klavierstücke mit Titeln wie »Sonnen-Labyrinth«, »The Green Way« und »Leichter Sinn« aus ihrem im Juni 2016 neuerscheinenden Album »Widmungen« zur Uraufführung.

Die Ausstellung war bis zum 5. Juni 2016 in der Galerie art Kapella zu sehen. Am Sonnabend, dem 14. Mai, fand um 14 Uhr, im Rahmen des Kunstkreises, plauderte der Kurator Gerd W. Fiedler in einem Gespräch mit dem estnischen Grafiker Harry Jürgens über die Grafik Estlands in der Vorwendezeit.

Kurator: Gerd W. Fiedler
Text: Petra Kießling

Weitere Termine waren:
Finissage am Sonntag, 5. Juni 2016, ab 14 Uhr

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»to Europe« – cahier d´art – Botschaften an Europa

Bilder und Texte von 30 internationalen
KünstlerInnen und Autoren in der art kapella

»to Europe« – cahier d´art – Botschaften an Europa
13. März bis 17. April 2016

Bilder und Texte von 30 internationalen KünstlerInnen und Autoren wurden in einer Kunst-Zeitung  »to Europe« als eine gemeinsame Botschaft zusammengefasst.

Mit ihren unterschiedlichen Handschriften der zeitgenössischen Kunst entwickelten dreißig internationale KünstlerInnen, während des 15. Symposiums des »eu art networks«, im Österreichischen Burgenland, ihre individuellen Botschaften »an Europa«. Mit ihren künstlerischen Ausdrucksformen und Bildsprachen, gelingt es ihnen, Sprachbarrieren wie Grenzen zu überwinden, auch jene Grenzen, die derzeit erneut gezogen. Die Texte und Bilder in dem cahier d´art »an Europa« richtet sich einerseits an EntscheidungsträgerInnen in Europa und andererseits richtet es sich an alle EuropäerInnen.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Kurator: Wolfgang Horwath

Weitere Veranstaltungen:

Lesung: Sonnabend, 19. März 2016, 14 Uhr
Im Rahmen der Leipziger Buchmesse präsentierte
der Verlag edition lex liszt 12 aus Österreich:
Karin Ivancsics: »Aus einem Strich die Landschaft« Essays. mehr »

Finissage: Sonntag, 17. April 2016, 14 Uhr

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Dokumentation: »scudici – Schkeuditz – Stadt am Wasser«

»scudici – Schkeuditz – Stadt am Wasser oder Eingriffe in die Kommunikation der Stadt«

Ein Projekt zur Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Schkeuditz.
ein Wettbewerb des art Kapella Schkeuditz e. V.

Dokumentation:
»scudici. Schkeuditz. Stadt am Wasser
oder Eingriffe in die Kommunikation der Stadt«

Download: Dokumentation_scudici_web »

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Kulturaktionstag 2013 in der art Kapella

Vielfalt zum Kulturaktionstag 2013
und zum Auftakt der Chor Art Kapella

Vielfalt und hochwertige Unterhaltung werden zum »Kulturaktionstag« des Vereins art Kapella Schkeuditz groß geschrieben. Die bewies einmal mehr der diesjährige Kulturaktionstag am Samstag, den 31.08.2013 bei dem es viel zu erleben und zu genießen gab.

Chor Art Kapella

Den Auftakt des bunten Programms gestaltete der Chor Art Kapella mit einigen der beliebtesten Lieder aus seinem breiten Repertoire.

Volles Haus

Er brachte außerdem Teile der Gospelmesse von Bernd Ruf zu Gehör, die anlässlich der Schkeuditzer Kulturtage auch beim Gemeinschaftskonzert mit dem Gemischten Chor e. V. Glesien zu hören sein wird. Begleitet wurde das Schkeuditzer Ensemble bei seinem Auftritt vom Streichtrio „Berenice“ und Helga Stein am Klavier.

Schönes Wetter

Im Anschluss an das Konzert gratulierte der Chor seiner langjährigen Chorleiterin Adelheid Metzing und brachte ihr ein Geburtstagsständchen. Nach diesem Ohrenschmaus konnten sich die Gäste der art Kapella mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee stärken, während die Kinder ihr Glück bei der Tombola, ihr Geschick beim Aquarellmalen oder ihre Beweglichkeit auf der Hüpfburg ausprobierten.

Auch den den Auftritt des Wehlitzer Burgtheaters konnte man dort in gemütlicher Runde genießen. Die Schauspielgruppe um Marianne Hubrich verlegte seine Darbietung nämlich kurzerhand nach draußen und so konnten die Zuschauer unter freiem Himmel miterleben, wie die Theatergruppe ihre Proben gestaltete, ihre Theaterstücke inszenierte und auch schon kleine Ausschnitte aus dem Weihnachtsstück »Die Eisfürstin« sehen.

Wehlitzer Burgtheater

Unter dem Motto »Flügel-Sommer – Piano TRIFFT Percussion und MEE(H)R« verzauberte wenig später Anja Halefeldt die zahlreichen Zuhörer mit bekannten und auch eigenen Kompositionen am Klavier. Überaus stimmungsvoll unterstützt wurde sie dabei von Andreas Brinsa (Percussion) und Max Teich (Saxophon und Querflöte).

Flügel-Sommer

Den Abschluss des bildete der Kunstkreis zur aktuellen Ausstellung »Viele Farben und Variationen«. Hier konnte man sich mit den Malern der vielseitigen Bilder unterhalten, die allesamt im Rahmen des Malkurses »Naturstudium« des Vereins art Kapella Schkeuditz e. V. entstanden sind.

Kunstkreis zum Kulturaktionstag durch die Ausstellung »Naturstudium« des Kurses von Constantin Wendt

Wie in jedem Jahr erschien auch das Jahresheft druckfrisch zum großen Ereignis im Veranstaltungsjahr des Vereins. Der bunte Rückblick auf die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate kann seitdem zum Preis von drei Euro in der art Kapella erstanden werden. Auch einzelne Fotos der vergangenen Veranstaltungen können nun wieder gegen einen geringen Beitrag vor Ort bestellt und abgeholt werden.

Ansprechpartnerin: Tina Barheine
Text: Tina Barheine

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Irische Weihnacht mit Dizzy Spell

»An Nollaig«

Folk-Konzert mit Dizzy Spell
in der art Kapella

Jeder der drei Musiker begeisterte auf seine Weise. Juliane Weinelt zog mit ihrem gefühlvollen Gesang und Querflötenspiel die Zuhörer in ihren Bann.

Kerstin Braun beeindruckte mit ihrer Vielseitigkeit auf den verschiedensten Instrumenten und auch Jan Oelmann zeigte sich ausdrucksstark an Gitarre und Fiddle.

Das Konzert am 22.12.2012 in der art Kapella war das letzte des Jahres 2012 gleichzeitig eines der Höhepunkte: Die Leipziger Folkband Dizzy Spell entführte die Besucher nach Irland und stimmte sie auf eine besondere Art der Weihnacht ein.

Es wurde ein gemütlicher Abend mit Christmas Carols, Tanzmelodien und allerlei winterlichen Geschichten von der Grünen Insel. Zuhörer durften sich auf die typisch irische Mischung aus feucht-fröhlicher Melancholie, schrägem Humor und viel handgemachter Musik freuen.

Auch den den Auftritt des Wehlitzer Burgtheaters konnte man dort in gemütlicher Runde genießen. Die Schauspielgruppe um Marianne Hubrich verlegte seine Darbietung nämlich kurzerhand nach draußen und so konnten die Zuschauer unter freiem Himmel miterleben, wie die Theatergruppe ihre Proben gestaltete, ihre Theaterstücke inszenierte und auch schon kleine Ausschnitte aus dem Weihnachtsstück „Die Eisfürstin“ sehen.Jeder der drei Musiker begeisterte auf seine Weise. Juliane Weinelt zog mit ihrem gefühlvollen Gesang und Querflötenspiel die Zuhörer in ihren Bann.

Kerstin Braun beeindruckte mit ihrer Vielseitigkeit auf den verschiedensten Instrumenten und auch Jan Oelmann zeigte sich ausdrucksstark an Gitarre und Fiddle.

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Orgelwoche 2012

Orgelwoche mit klassischen Werken und altbekannten Kinderliedern

Unterschiedlicher hätten die Konzerte der diesjährigen Orgelwoche in der art Kapella kaum sein können: von klassischen Werken über moderne Interpretationen bis hin zu altbekannten Kinderliedern.

Stefan Kießling (Leipzig)

An vier Tagen begeisterten vier Organisten aus Dortmund, Magdeburg, Leipzig und Schkeuditz mit ihrem Können auf der virtuellen Pfeifenorgel von Michael Siewert.

Carolina Eyck (Berlin)
Carolina Eyck (Berlin)

Gleich zu Beginn der Orgelwoche kam zudem ein Instrument zum Einsatz, das ebenso selten gespielt wie kompliziert zu spielen ist. Carolina Eyck brachte mit gefühlvollen Fingern ein Theremin zum Klingen. Bei diesem Instrument werden die Töne mittels virtuosem Fingerspiel erzeugt, jedoch ohne das Instrument dabei überhaupt zu berühren. Die über Magnetfelder erzeugten Klänge erinnern an eine sphärisch gespielte Geige. Carolina Eyck bewies am vergangen Donnerstag, dass das Instrument sowohl solo als auch in Begleitung ganze Klangwelten erschaffen kann.

Dietmar Korthals (Dortmund)
Dietmar Korthals (Dortmund)

Der Dortmunder Organist Dietmar Korthals entlockte der Orgel am Freitag dann sehr moderne Töne. Seine Bearbeitung von Choralmelodien war eine Mischung aus Renaissance und Elektropop, aus Swing und Fuge, klassischer Musik vermischt auch mit Swing und Jazz. Die kompliziert anmutenden Rhythmen und Melodien waren sicher nicht das, was man allgemein von einem Orgelkonzert erwartet. Korthals zeigte damit jedoch auch, zu welchen Klangfarben eine Orgel fähig ist.

Sandra Schilling
Sandra Schilling (Magdeburg)

Umso klassischer fiel da die Auswahl der Werke beim Konzert von Sandra Schilling aus. Die Magdeburgerin brachte neben Händel, Bach und Liszt auch Petrali und Nevin zu Gehör. Damit spannte sie einen musikalischen Bogen über drei Jahrhunderte.

Michael Siewert (Schkeuditz)

Michael Siewert griff in seinem Konzert am Sonntag sogar eines der Stücke wieder auf und spielte es erneut. Sein Konzert war eine bunte Mischung aus Kinderliedern, Drehorgelmusik und kirchlichen Chorälen. Der Schkeuditzer Orgelbauer und Organist ließ zudem auch eigene Kompositionen hören und zeigte damit einmal mehr seine künstlerische Vielseitigkeit.

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Leipziger All-Stars

Swing, Blues und Dixieland in der art Kapella

Leipziger All-Stars begeistern vor vollem Haus

Vor übervollem Haus spielten im Oktober 2012 die Leipziger All-Stars. Mit zeitlosem Blues, Dixieland und Swingklassikern sorgten die sechs Leipziger Musiker für ausgelassene Stimmung in der art Kapella.

Leipziger All Stars
Leipziger All-Stars

Udo Färber führte mit Hintergrundinformationen zur Musik und Anekdoten aus dem Leben als Band durch das umfangreiche Programm. Sein sprühender Witz ließ viele Besucher herzhaft lachen oder offen staunen.

Leipziger All Stars
Henry Wilhelm (Posaune), Ralf Rohr (Tuba), Udo Färber (Moderation)

Auch die Musiker selbst hatten ganz offensichtlich Spaß an ihrem Gastspiel, denn sie scherzten zwischen den Liedern und spielten erstklassige Musik, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen.

Diese Spielfreude zeigte, dass sie auch nach mehr als 20 Jahren gemeinsamer Konzerterfahrung genauso wenig an Charme verloren haben, wie ihr musikalisches Repertoire. Am Ende des Konzerts hielt es jedenfalls kaum noch einen Zuhörer auf den Sitzen.

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