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Von der Friedhofskapelle zum Flughafen

Von der Friedhofskapelle zum Flughafen

6. Dezember 2010

Chor Art Kapella startete mit zwei Konzerten in den Advent

Mit einem weihnachtlichen Reigen aus klassischen, kirchlichen und modernen Weihnachtsliedern stimmte der Chor Art Kapella seine Gäste am Samstag, den 27. November 2010 in der Galerie art Kapella, die heute am gleichen Standort wie die frühere Friedhofskapelle steht, auf eine besinnliche Adventszeit ein. Unterstützt wurde das Ensemble bei seinem Benefizkonzert außerdem durch das Streichtrio »Berenice«, das den gemütlichen Nachmittag mit einer Sonate von Arcangelo Corelli eröffnete.

Chor Art Kapella zum Weihnachtliedersingen am 27. November 2010 in der Galerie art Kapella

Klassisch ging es weiter mit der westfälischen Version des Volksliedes »O Tannenbaum«, bevor der Chor Auszüge aus dem »Popratorium« von Gerhard Schnitter zu Gehör brachte. In den Liedern des vielseitigen Komponisten christlicher Popmusik wird die Weihnachtsgeschichte unter modernen Aspekten betrachtet. Schnell kommt da die Frage auf, wo denn der neugeborene König lebt und ob er was von Publicity versteht.

Im Anschluss verwöhnte Elena Rose mit ihrem hellen Sopran die Zuhörer. Sie begleitete den Chor bei einigen Liedern außerdem auf der Querflöte. Dieser nahm sein Publikum dann auf eine weihnachtliche Reise durch Europa mit, sang Volks- und Weihnachtslieder aus Deutschland, Schweden und der Schweiz und auch die Petersburger Schlittenfahrt durfte nicht fehlen. Wie in jedem Jahr waren auch die Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert. Sie mussten jedoch nicht lange gebeten werden, um bei den Liedern »Vorfreude« und »Weihnachtsfreude« mit einzustimmen.

Viele der Gäste ließen den musikalischen Nachmittag bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck in der art Kapella ausklingen. Zu den Gesprächsthemen gehörten dabei sicher auch die Projekte der Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V. Der Verein bekämpft unter anderem die Benachteiligung behinderter Menschen, die in den ärmsten Regionen unserer Erde leben. Zum Beispiel werden Operationen am Grauen Star finanziert und organisiert, eine Augenkrankheit, die in ärmeren Ländern sehr oft schon bei Kindern auftritt. Durch diese Behinderung haben sie dann kaum Chancen auf eine berufliche Entwicklung und sind im Alltag beinahe zwangsläufig ausgegrenzt.

Der Chor Art Kapella singt und die Veranstalter konnten die Einnahmen des Benefizkonzertes in Höhe von 300 Euro an die Christoffel-Blindenmission Deutschland e. V. spenden.

Nur einen Tag später trat das Ensemble beim alljährlichen Adventskonzert des Flughafens Leipzig/Halle auf.

Adventskonzert des Flughafens Leipzig/Halle

Gemeinsam mit dem Gemischten Chor Glesien, dem Männerchor Zwintschöna, dem Schulze-Delitzsch Frauenchor, dem Männerchor Ermlitz und dem Frauenchor Wolteritz brachte der Chor Art Kapella die rund 200 Zuhörer auch hier in weihnachtliche Stimmung. Besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr die Eröffnung des Konzerts durch die Sankt Michaelis Bläser zu Lissa und nicht zu vergessen die Singeschätze aus der Kindertagesstätte »Schatztruhe« in Wiedemar.

V. »Podium junger Künstler« 2010 – eine musikalische Zeitmaschine

»Jugend musiziert« reist mit
der Zeitmaschine musikalisch
um die ganze Welt

Für ihr Publikum hatten sich die Akteure des jüngsten »Podium junger Künstler« etwas ganz besonderes ausgedacht. Die Preisträger des Musikwettbewerbs »Jugend musiziert« entführten ihre Zuhörer mit Hilfe einer selbst konstruierten Zeitmaschine einmal um die ganze Welt und dabei auch noch durch die unterschiedlichsten Epochen der Musikgeschichte.

Pauline Adam dreht an der Zeitmaschine

Anne Elvira Borm (15, Klavier) und Pauline Adam (11, Violine) führten als Hauptzeitreisende durch das unterhaltsame Programm, das im 19. Jahrhundert in Nordamerika begann und über Volksfest in Spanien nach Paris führte. Musikalisch umgesetzt wurde dieser Reiseabschnitt mit Jürgen Mosers »The Grover«, einem Bolero von Jenö Hubay und einem Walzer von Frederic Chopin.

Elvira Borm und Pauline Adam, junge Moderatorinnen
Elvira Borm (15, Klavier) und Pauline Adam (11, Violine)

Weiter ging es über Israel mit Stücken George Perlman und einem Abstecher in den Norden Europas mit Musik von Frank Bridge und schließlich in die heimatlichen Gefilde, wo Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Friedrich Seits zum Zuge kamen.

Die beiden jungen Musikerinnen wurden auf ihrer Reise von Christoph Nuck (Tenor), Tabea Klammer (Sopran) und Maria Uhlemann (Alt) unterstützt. Die Preisträger des Musikwettbewerbs »Jugend musiziert« in der Kategorie Gesang wurden bei ihren Beiträgen zu den »Reisezielen« Frankreich, Österreich und Deutschland von Michael Schorcht am Klavier begleitet.

Mit diesem ebenso vielfältigen wie hochwertigen Programm begeisterten die jungen Musiker und Sänger ihre zahlreichen Zuhörer. Viele sah man bei den kurzen Erzählungen zwischen den Musikstücken schmunzeln und auch die klingelnde und blinkende Zeitmaschine trug zur abwechslungsreichen Unterhaltung bei.

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VI. »Podium junger Künstler« – Konzert mit Gesang und Klavier

Gesang und Klavier in beeindruckender Qualität

Studenten verzaubern Publikum in der art Kapella

Mit viel Gefühl in der Stimme und klangvoller Fingerfertigkeit am Klavier begeisterten am Samstag, den 06. November 2010 Studenten der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig ihr Publikum in der art Kapella. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« gestalteten sie einen musikalischen Nachmittag mit Werken von Bach, Mozart und Chopin sowie Verdi, Nicolai und Puccini.

Ji Woo Lee (Klavier)

Das Programm eröffneten zwei Ji Wo Lee und Hyun Jung Shin aus Südkorea am Klavier, mit Bachs »Toccata g-moll« sowie Mozarts »Sonate C-Dur«. Beide beeindruckten durch ihr Können und höchst leichtfüßige und filigrane Spielweise. Später im Programm spielte Hyun Jung Shin zudem zwei Mazurkas und die Fantasie-Impromptu von Chopin.

Anli Sasaki (Sopran)

Ji Woo Lee begleitete Anli Sasaki (Sopran) aus Japan, die mit ihrer kräftigen und wohltönenden Stimme die art Kapella ausfüllte. Die Arie der Frau Fluth aus »Die lustigen Weiber von Windsor« brachte sie mit viel Witz und Charme zu Gehör. Am Ende des Programms bewies sie als Doretta aus Puccinis »La Rondine« und als Violetta aus Verdis »La Traviata« echte Klasse und vor allem lyrische Veranlagung. Nur zu gut konnten die Zuhörer die Inhalte der beiden Arien durch ihre Interpretation nachempfinden.

Soo Ji Noh (Klavier)

Sehr temperamentvoll und doch mit einfühlsamer Brillanz entführte Florian Heinisch das Publikum in die musikalischen Welten des Fryderyk Chopin. Man sah und hörte, dass der junge und bereits international erfolgreiche Pianist in seinem Spiel vollkommen aufging und jedem Ton mit Hingabe nachspürte.

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»Viva la Musica«

Chor Art Kapella und Kreismusikschule musizierten gemeinsam unter dem Motto:
»Viva la Musica«

29. September 2010

Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang wurde den zahlreichen Besuchern der art Kapella an diesem Samstag ein ebenso farbenfrohes wie stimmungsvolles Programm geboten. So wechselten beim diesjährigen Gemeinschaftskonzert von Chor Art Kapella und Schülern der Kreismusikschule Delitzsch die Tonalität der Musikstücke von klassisch über leicht und beschwingt bis hin zu anspruchsvoll.

Das Schkeuditzer Ensemble unter Leitung von Adelheid Metzing eröffnete mit besinnlichen Liedern von seiner neu erschienen Jubiläums-CD wie »Augenblick der Ewigkeit« und »jeder Zaun, jede Mauer«. Der Chor beeindruckte dabei durch seinen harmonischen Gesamtklang, den die Zuhörer sichtlich genossen.

Doch auch die jungen Musiker der Kreismusikschule Delitzsch unter Leitung von Andrea Hopf wussten ihr Publikum zu begeistern. Mit Stücken unter anderem von Morley, Rieding und Linnemann aber auch klassischem von Telemann und Schumann gestalteten sie mit ihrem Spiel auf Klavier, Violine, Altblockflöte, Gitarre, Trompete und sogar Violoncello ein abwechslungsreiches Programm.

So boten Henriette Hübner und Sarah Biskupski, unterstützt von Kerstin Spreer, das »Concerto 2 für drei Altblockflöten« von Schickhardt mit einem warmen Klang dar. Erfolgversprechende musikalische Begabung zeigte auch Moritz Neustadt mit dem »Trompetenmenuett« von Corette. Friederike Margraf und Bettina Dunkel brachten mit ihren Violinen traditionelle englische Musik zu Gehör und überzeugten durch harmonisches Zusammenspiel. Begleitet wurden die Musikschüler von Christiane Lukas (Klavier), Kerstin Spreer (Altblockflöte), Kerstin Hebecker (Klavier) und Andrea Hopf (Gitarre).

Im Anschluss an die Darbietung der jungen Musiker sang der Chor Art Kapella Lieder aus seinem Lustig beschwingten Repertoire. So manchen Zuhörer sah man da beim Lied vom »Bison Zottelhaar« schmunzeln und auch Natschinskis »Picadilly« kam sehr gut an. Höhepunkt des musikalischen Nachmittags war wie jedes Jahr der von Musikschülern und Chor gemeinsam dargebotene Kanon »Viva la Musica«.

Ansprechpartner: Adelheid Metzing (034204-69488)

Text: Tina Barheine

Chortreffen: »Chorgesang braucht Stimme«

Chortreffen eröffnet 14. Schkeuditzer Kulturtage im Kulturhaus Sonne

Samstag, 18.09.2010 14 Uhr

Unter dem Motto »Chorgesang braucht Stimme« findet nun bereits seit vier Jahren im Schkeuditzer Kulturhaus Sonne ein Chortreffen statt. In diesem Jahr werden mit diesem Gemeinschaftskonzert zudem die 14. Schkeuditzer Kulturtage eröffnet. Außerdem feiert der Gastgeber Chor Art Kapella sein 10 jähriges Bestehen.

Zu Gast sind die Neue Krostitzer Chorgemeinschaft unter Leitung von Uta Zwiener sowie der Gemischte Chor e.V. Glesien unter Leitung von Thomas Holfeld und der Frauenchor Wolteritz unter Leitung von Ines Mainz. Der Chor Art Kapella tritt unter Leitung von Adelheid Metzing auf und wird vor allem Lieder seiner neuen Jubiläums-CD zu Gehör bringen.

Plakat zum Chortreffen

Wie in jedem Jahr hat sich das Schkeuditzer Ensemble musikalische Unterstützung eingeladen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen. Unterschiedlicher könnten die besonderen Gäste des diesjährigen Chortreffens dann auch kaum sein. Es handelt sich zum einen um das Kammerorchester »Capella via Regia« aus Leipzig unter Leitung von Otto-Georg Moosdorf und die Nachwuchs-Rockband »Changing Elements« aus Dresden. Während »Capella via Regia« das Schkeuditzer Publikum bereits 2008 mit Werken von Vivaldi und Mozart erfreute, rockte »Changing Elements« 2009 im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« im Kulturhaus.

Das 4. Schkeuditzer Chortreffen und damit die Eröffnung der 14. Schkeuditzer Kulturtage beginnt am Samstag, den 18.09.2010 um 15 Uhr im Kulturhaus Sonne in Schkeuditz. Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung wird in jedem Fall gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner: Kathleen Kuhnt (0177-2311452)
Verfasserin: Tina Barheine

IV. »Podium junger Künstler« 2010 – Junge Stimmen

Junge Stimmen füllen art Kapella

13. Juni 2010

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« traten am Sonntag, den 13.06.2010, Sängerinnen und Sänger, junge Stimmen der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Leipzig in der art Kapella auf. Mit einem bunten Programm begeisterten sie unter Leitung von Reglint Bühler ihr Publikum in der nahezu überfüllten Kunstkapelle. Die Akustik des Raumes brachte die klassischen, romantischen und eher modernen Lieder und Arien besonders klangvoll zur Geltung.

Sonja Schmitt (Sopran) und Hans Schmidt (Gitarre)

So brachte Hanna Frömberg (Sopran), mit 12 Jahren die jüngste Sängerin an diesem Nachmittag, Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann zu Gehör. Mit ausdrucksstarker Stimme und in tschechischer Sprache trug Anja Fitzner zwei Lieder von Antonin Dvorak vor. Beide wurden von Simone Zimmermann auf dem Klavier begleitet.

Reglint Bühler
Hanna Frömberg (Sopran)
Quartett unter Leitung von Monika Mucke

Ohne Begleitung, dafür gut auf einander abgestimmt ließ das Ensemble »Janain« unter anderem »Bald prangt, den Morgen zu verkünden« aus Mozarts »Zauberflöte« erklingen. Das Quartett unter Leitung von Monika Mucke beeindruckte durch seinen harmonischen Gesamtklang. Als Gesang-Gitarre-Duos begeisterten Sonja Schmitt (Sopran) und Hans Schmidt (Gitarre) sowie Tobias Ay (Bass) und Birgit Sperling (Gitarre). Beide Duos brachten unter anderem Lieder von John Dowland zu Gehör.

Tobias Ay (Bass) und Birgit Sperling (Gitarre)Mit Horold Arlens Lied »Somewhere over the rainbow« aus dem »Zauberer von Oss«, gesungen von Mary Rosenberger, erklang außerdem eine der bekanntesten Musicalmelodien. Am Ende des Programms wetterte Annika Schulz (Sopran) überzeugend über die Männer und ihre Manieren, als sie die Arie der Irmentraut »Welt du kannst mir nicht gefallen« aus Albert Lortzings »Der Waffenschmied« sang. Dem zahlreich erschienenen Publikum gefiel die musikalische Welt an diesem Nachmittag dafür umso besser.

Mary Rosenberger
Annika Schulz (Sopran)

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III. »Podium junger Künstler« 2010 mit »enchore Leipzig«

»enchore Leipzig« – Glockenklare Stimmen verzauberten in der art Kapella

»enchore Leipzig« unter Leitung von Andreas Mitschke

Am Sonntag, den 25. April 2010 machte die art Kapella auf dem Alten Friedhof in Schkeuditz ihrem Namen alle Ehre. Denn was das Gesangsensemble »enchore Leipzig« im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Podium junger Künstler« da zu Gehör brachte, war kunstvoller Gesang, der einer Kapelle mehr als würdig war.

Andreas Mitschke

Gleich zu Beginn des Konzertes nahmen die jungen Sängerinnen ihre zahlreichen Zuhörer mit ihren glockenhellen Stimmen gefangen. Im Raum verteilt nahmen sie das Publikum in ihre Mitte und eröffneten den klangvollen Nachmittag mit Javier Bustos »Salve Regina«. Vielstimmig ging es weiter mit dem bekannten Volkslied »Das Wandern ist des Müllers Lust«, das jedoch selten so zauberhaft zu hören ist, wie es hier von »enchore Leipzig« gesungen wurde.

Auch bei den folgenden teils kirchlichen, teils romantischen Liedern gemischt mit Volksweisen beeindruckte das Ensemble mit klaren Einzelstimmen und ausgewogenem Gesamtklang. Mal laut und volltönend, mal leise und gefühlvoll, sangen die neun jungen Frauen, unter Leitung von Andreas Mitschke, Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Franz Biebl und John Leavitt.

»enchore Leipzig«

Seinen Auftritt in der art Kapella nutzte das Ensemble als Vorbereitung auf den Deutschen Chorwettbewerb, der Mitte Mai in Dortmund stattfindet. Das nächste »Podium junger Künstler« findet am 13. Juni 2010 statt. Dann werden Nachwuchssänger der regionalen Musikschulen unter Leitung von Reglint Bühler ihr Können im Rahmen eines Konzertnachmittages unter Beweis stellen.

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»Jugend musiziert« in der art Kapella

Junge Musiker begeisterten beim
II. »Podium junger Künstler« 2010

Preisträger des Regionalwettbewerbs »Jugend musiziert« in der art Kapella gaben am Sonntag, den 28. Februar 2010 ein beeindruckendes Konzert.

Die Schüler der Kreismusikschule Delitzsch und der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Leipzig brachten anspruchsvolle Stücke aus 250 Jahren Musikgeschichte zu Gehör: von der Zeit des Barock und der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne.

Ulrich Schliephake, Fachberater für Violine in der Region Leipzig, führte das Publikum mit unterhaltsamen Hintergrundinformationen zu den Komponisten durch das Programm. Die elf- bis siebzehnjährigen Musiker füllten seine Worte dann mit klangvollem Leben. Auf dem Klavier, der Posaune, der Violine und der Viola entführten sie die zahlreichen Zuhörer gekonnt in die jeweilige Epoche. Besonders Fridolin Weigert begeisterte durch sein virtuoses und beseeltes Spiel auf der Violine.

Aber auch Sarah Rösel (Viola) und Tilman Moritz Michael (Viola) überzeugten mit ihrer gefühlvollen und warmen Tongestaltung.

Der Landeswettbewerb »Jugend musiziert«, auf den sich die Nachwuchsmusiker mit ihrem Auftritt vorbereitet haben, findet Mitte bzw. Ende März in Leipzig statt. Das nächste »Podium junger Künstler« im April 2010 wird das Gesangs-Ensemble »enchore Leipzig« gestalten. Die Sängerinnen unter Leitung des Dirigenten Andreas Mitschke präsentieren in der art Kapella ihr Programm mit dem sie im Mai am Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund teilnehmen werden.

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Konzert mit Lena Koch

I. »Podium junger Künstler« 2010 startet ins neue Jahr mit Lena Koch im Konzert im Hoffnungszentrum Schkeuditz

Lena Koch sang Lieder und Arien aus vier Jahrhunderten und aufgrund der winterlichen Temperaturen sozusagen außer Haus startete das »Podium junger Künstler« am Samstag, den 16. Januar ins Jahr 2010.

Lena Koch

So fand das anspruchsvolle Konzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins art Kapella nicht in der Kapelle auf dem Alten Friedhof, sondern im Hoffnungszentrum Schkeuditz statt. Lena Koch, Studentin der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« Leipzig, brachte ihr Programm für die Diplomprüfung im Fach Gesang zu Gehör. Darunter Lieder und Arien von Georg Friedrich Händel, Richard Strauß, Robert Schumann und Albert Lortzing.
Ausdrucksstark sang sie Johannes Brahms´ »Von ewiger Liebe« und füllte mit ihrer Stimme scheinbar mühelos den Raum. Fassettenreich und gut akzentuiert auch ihre Interpretation des Fischweibs aus der Oper »Die Verurteilung des Lukullus« von Paul Dessau. Bei Antonin Dvoraks »Zigeunermelodien« zeigte sie Temperament,  den »Abschiedsbrief« von Kurt Weill sang sie gefühlvoll aber ohne sentimentale Schnörkel.
Lena Koch wurde 1983 in Limburg an der Lahn geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Musik, sang erst im Kinder- und später im Schulchor. »Mit 17 wusste ich, dass für mich beruflich nichts anderes als Gesang in Frage kommt.« sagt die Sängerin über sich selbst. Und mit Blick auf ihre Zukunft: »Mein großer Traum ist es, als Solistin auf der Opernbühne zu stehen.« Deshalb wird sie ihre Stimme auch nach ihrer Diplomprüfung weiter ausbilden und Unterricht nehmen. Zudem wird sie im Opernchor des Staatstheaters in Wiesbaden und im WDR-Rundfunkchor singen.

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Adventskonzert für Kinderhospiz Bärenherz

Mit einem Benefizkonzert zugunsten des Kinderhospizes Bärenherz in Leipzig startete der Chor Art Kapella am Samstag, den 28. November2009 in die Adventszeit. In einer gemütlich hergerichteten art Kapella lauschten etwa 50 Gäste klassischen, kirchlichen und eher popigen Weihnachtsliedern. Der Chor unter Leitung von Adelheid Metzing wurde dabei von Helga Stein (Klavier), Stefan Kretzschmar (Schlagzeug), Elena Rose (Querflöte) und einem Dresdner Streichtrio begleitet.

Der Chor Art Kapella

Das Streichtrio, bestehend aus Franziska Frolik (Violine), Diana Metzing (Viola) und Maya Malisch (Violoncello) eröffnete das Adventskonzert. Mit einem Menuett von Carlo Guiseppe Toeschi und dem »Adagio« von Karl Friedrich Abel sorgten sie für festliche Stimmung in der art Kapella. Besinnlich setzte der Chor das Konzert mit Liedern wie »Still senkt sich die Nacht« von Wohlgemuth, Bachs »Ich steh an deiner Krippen hier« und dem »Ave verum« von Elgar fort.


Nach dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Lied »Vorfreude« wurden die Lieder schwungvoller und vor allem winterlicher. Das Ensemble sang vom Schneemann »Frosty«, nahm seine Gäste mit auf die »Petersburger Schlittenfahrt« und brachte den »Schlittschuhläufer Walzer« von Waldteufel zu Gehör. Doch auch Rudolph, das kleine Rentier durfte nicht fehlen. Ebenso wenig der gesungene Wunsch »Frohe Weihnachten für die Welt«. Spätestens bei »Sind die Lichter angezündet«, das der Chor zum Abschluss des Konzertes wieder gemeinsam mit dem Publikum sang, dürfte allen in allen Anwesenden weihnachtliche Stimmung aufgekommen sein.

Im Anschluss an das Konzert lud der Chor art Kapella seine Gäste noch zu Kuchen, Weihnachtsgebäck und Kaffee ein. Viele nutzten die Gelegenheit, erste Weihnachtsgeschenke aber auch Dekorationsartikel auf dem Weihnachtsbasar zu erstehen. Hier wurden größtenteils handgefertigte Artikel aus den hauseigenen Kursen des Vereins art Kapella Schkeuditz e.V. angeboten. Es gab unter anderem winterliche und weihnachtliche Aquarellmalereien, Patchwork-Artikel im Weihnachtslook, Lithografien, selbstgestaltete Weihnachtskugeln sowie Tannenzapfen als Fensterschmuck.


Erstmals wurde das Adventskonzert des Chor art Kapella in diesem Jahr auch auf den Platz vor der Kapelle übertragen. So konnten jene, die innen keinen Platz mehr gefunden hatten, das Konzert auf einer 3 m mal 2,50 m Leinwand mitverfolgen, die auf den großen Anhänger einer ortsansässigen Glaserei gespannt war.

Alle Einnahmen des weihnachtlichen Nachmittages gehen an das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig. Dort werden schwerkranke Kinder und deren Angehörige bei der Bewältigung des oft schwierigen Alltags unterstützt. Der Erlös aus Spenden des Publikums und des Chores sowie die Einnahmen des Weihnachtsbasars beträgt 460 Euro und geht in voller Höhe an das Kinderhospiz.