Am Sonnabend, den 21. Januar 2017, 14 Uhr findet ein Diskussionsforum in der art Kapella Schkeuditz, eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes:
»Schkeuditz und der Rest der Welt – Stadt des Flugzeugbaus – unbekanntes Drehkreuz« in der art Kapella Schkeuditz statt.
Das Forum für Fachleute und die interessierten Schkeuditzer BürgerInnen zum Thema: »Leben in einer Stadt – am Flughafen – an einem internationalen Warenumschlagplatz der Superlative«
Im Rahmen dieser Veranstaltung zeigen wir den filmischen Zusammenschnitt aus der Lichtkunst-Performance »la turbolenza« – Lichtmalerei & Musik-Performance*, die unser Verein im August diesen Jahres im Historisches Straßenbahndepot präsentierte.
*Musikalische Performance mit Brunhild Fischer & Lichtmalerei von Julia Schäfer und Johannes Schmidt KOPFFARBEN.
Ausschnitt aus der Lichtmalerei im historischen Straßenbahndepot
eine Sammlung von Entwürfen von Neujahrsgrafiken
Jutta Damm-Fiedler & Jochen Fiedler
Neujahrskarten – wer einschlägige Geschäfte betritt, wird von der Fülle der angebotenen Karten nahezu erschlagen. Schnee, glitzernd bestreut, obwohl, wie fast immer zum Jahreswechsel, ausgeblieben, aber sehnsuchtsvoll hochglänzend im Postkartenformat abgebildet, auch verspätete, süße Weihnachtsengel, zum Glöckchenklang der Neujahreswunsch, sternenübersäter Nachthimmel über warm erleuchteten Fenstern eines Dorfkirchleins – eine heile Welt, gespickt mit guten Wünschen für ein Neues Jahr, in dem endlich alles gut wird. Prosit Neujahr, happy new year, Feuerwerksknall, gute Vorsätze und Katerstimmung. Jedoch, einer schönen Gewohnheit folgend, fliegen jahrein jahraus Neujahresgrüße rund um den Globus.
Blick in die Ausstellung
Selbst gestaltet, selbst gedruckt, zur Freude ihrer Empfänger.
Jedes Jahr, um die Zeit des Jahreswechsels, erreichen sie Freunde, Bekannte und Kollegen. Es sind die Glanzlichter unter den Glückwunschkarten. Die meisten werden gesammelt und bewahrt als Zeichen der Wertschätzung. Diese kleinen, ganz persönlichen Kunstwerke teilen Wünsche und Hoffen mit dem Empfänger und werden ebenso gern grüßend erwidert. Holz- und Linolschnitte, einfache Drucke, Monotypien und Zeichnungen, Fotos und Kollagen. Unerschöpfliche Möglichkeiten auf einem Blatt Papier für eine kleine Botschaft. Nicht immer landen diese kleinen Kostbarkeiten auf dem klassischen Wege in unseren Briefkästen.
Jutta Damm-Fiedler, Jochen Fiedler, Flyer zum Neujahrsempfang 2017
Per E-Mail versendet, blitzschnell auf unserem Monitor zu sehen, zeugen auch sie von der freundlichen Zuneigung der Absender. Wir können sie ausdrucken, halten sie dann ebenso in unseren Händen. So bleibt diesen Botschaften der Weg in den Papierkorb der virtuellen Welt erspart.
So entdecken wir oft mit Freude nach vielen Jahren die kleinen künstlerischen Boten, und machen uns daran, dem kommenden Jahreswechsel ein neues, kleines Kunstwerk zu widmen.
Text: Jutta Damm-Fiedler
Neujahrsempfang am 8. Januar 2017, 14 Uhr
Sonderöffnungszeiten:
Donnerstag, 5. Januar 13 bis 17 Uhr
Freitag, 6. Januar 13 bis 17 Uhr
Samstag, 7. Januar 13 bis 17 Uhr
Sonntag, 8. Januar ab 13 Uhr
Der Chor Art Kapella verzauberte
das Publikum in klarer Winternacht.
Plakat zur Weihnachtsmusik in der Kirche in Altscherbitz
Der Raum der Altscherbitzer Kirche erschien im weihnachtlichen Glanz. Draußen war Dunkelheit, ein klarer Sternenhimmel und eine klirrende Kälte. Jeder der den Raum betrat, und es waren viele, fühlte sich sofort geborgen in dieser festlichen Atmosphäre. Nach einigen Worten des Pfarrers Dr. Axel Meißner zum Epiphaniasfest erklang romantische Musik mit dem Streichtrio Berenice.
Als Eröffnungslied des Chores Art Kapella erklang »Wann, wie, wo« von Louise Hensel und schon hier wurde deutlich, dass der Chor Art Kapella gut vorbereitet war und mit viel Enthusiasmus ins neue Jahr startete.
Es erklang der motettisch durchkomponierte Weihnachtshymnus von Robert W. Jones »Wann, Herr, wirst du geboren? – Comethoulongexpected Jesus«. Dieses englische Adventslied (Text von Charles Wesley) zählt zu den beliebtesten in England und Amerika.
Das weltweit bekannteste Weihnachtslied »NightofSilence – Stille Nacht«, wurde ebenfalls in englischer Sprache vorgetragen.
Es folgten Lieder wie Bachs »Ich steh an deiner Krippe hier« und das heitere »Ding, DongBells«. Die Mitglieder des Chores der ev. Kirche St. Albani kamen hinzu und das gesamte Aufgebot an Stimmen berührte das Publikum mit Liedern wie »Aus der Armut eines Stalles« und »Lobgesang zur Weihnacht« feierlich aufs Neue. Drei junge Stimmen unter der Leitung von Elena Rose versetzten den Raum in eine besondere Klangwelt und die leise vorgetragenen Lieder verzauberten die Zuhörerinnen.
Der klangvolle Abschluss bildeten Mozarts »AgnusDei« und Mendelssohns »Verleih uns Frieden« und gab den Besuchern mehr als ein schönes Klangerlebnis mit auf den Weg ins neue Jahr.
Plakat zur Weihnachtsmusik in der Kirche in Altscherbitz
Mitwirkende beim Neujahrskonzert waren der Chor Art Kapella und der Chor der ev. Kirche St. Albani Schkeuditz unter der Leitung von Adelheid Metzing. Außerdem beeindruckte der Jugendchor der
ev. Kirche St. Albani Schkeuditz unter der Leitung von Elena Rose und das Streichtrio Berenice.
In der Ausstellung »LEBEN UND STERBEN«präsentierte die art Kapella Werke von insgesamt 34 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit den Sujets Werden, Bleiben und Vergehen auseinandersetzten. „Leben und Sterben“ ist der unmissverständliche Titel der Ausstellung und spiegelt deutlich die Intentionen des Kurators Gerd W. Fiedler wieder. Es ist eine Reminiszenz an den Standort der Kunstkapelle auf dem Gelände des „Alten Friedhofes“, dem heutigen Stadtpark.
»LEBEN UND STERBEN«
Künstlerische Erinnerungen
auf dem Gottesacker
Die Ausstellung »Leben und Sterben«, eine Reminiszenz an den Standort der Kunstkapelle auf dem Gelände des »Alten Friedhofes«
In der Ausstellung »Leben und Sterben«, die am 6. November 2016 feierlich eröffnet wurde, präsentiert die art Kapella Werke von insgesamt 34 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit den Sujets Werden, Bleiben und Vergehen auseinandersetzten. »Leben und Sterben« ist der unmissverständliche Titel der Ausstellung und spiegelt deutlich die Intentionen des Kurators Gerd W. Fiedler wieder. Es ist eine Reminiszenz an den Standort der Kunstkapelle auf dem Gelände des »Alten Friedhofes«, dem heutigen Stadtpark.
Deshalb war es fast selbstverständlich und doch zum ersten Mal an diesem Ort, dass Pfarrer Dr. Meißner die Veranstaltung durch seine beeindruckenden Worte eröffnete und damit würdigende Worte zum Thema, zum Ort und zur Geschichte dieses Ortes fand. Er wies die zahlreichen Gäste darauf hin, dass dieser Ort sehr viel Leid und Trauer hinter seiner romantischen Schönheit verbirgt. »Was viele nicht wissen ist, dass sich in Sichtweite zur art Kapella ein Massengrab befindet. Ein Grab, in dem hunderte Schkeuditzer, junge Menschen, die in der Völkerschlacht, im Oktober 1813 ihr Leben verloren, meist namenlos ihre letzten Ruhestädte fanden.« Weiter geht Dr. Meißner in seiner Rede auf das Leben ein, das Leben im Hier und Jetzt. Er begrüßte die Initiative von Herrn Fiedler von der art Kapella, diesem Spannungsbogen zwischen Leben und Tod den Raum zu öffnen und damit diesem Ort eine lebendige Gegenwart zu geben. Musikalisch wählte die junge Sopranistin Elena Rose für ihr Programm an diesem Nachmittag Lieder von Händel, Mozart und Schubert. Begleitet wurde sie von ihren Kommilitoninnen aus der Hochschule für Musik und Theater Leipzig: am Flügel Lukas Heller und der Flötistin Melanie Bothing. In seiner Einleitung gedachte Fiedler den kürzlich verstorbenen Künstlerinnen und Künstlern, von denen in der Ausstellung Arbeiten zu sehen sind. Besonders das Ehepaar Günter Horlbeck und Irmgard Horlbeck-Kappler hatten sich, trotz der Ressentiments, die es in der DDR gegen diese Form der Kunst gab, mit ihren Werken der Moderne verschrieben und diese furchtlose Haltung an nachkommende Generationen weitergegeben. Fiedler drückt auch sein Bedauern über die zum großen Teil fehlende Reflexion der DDR-Kunst an den Leipziger Hochschulen aus. Nach seinen Ausführungen über einzelne Werke u. a. von Helmut Waletzke, dem kürzlich ebenfalls verstorbenen Oswin Volkamer, Karl Georg Hirsch, Paula Pakery, Renate Herfurth oder den anwesenden Künstlern Andreas Weißgerber und Hartmut Klopsch, betont Fiedler »dass Kunst wie ein Katalysator in die Gesellschaft wirken kann und das Gegenwärtige in die Zukunft trägt und damit ein lebendiges Zeugnis der Vergangenheit bleibt.« Der Kunstkreis, zu dem Fiedler die Anwesenden einlud, trifft sich am Samstag, den 10. Dezember, um 14 Uhr in der art Kapella. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Dezember zu sehen.
Am Sonntag, den 30. Oktober 2016 erlebten die zahlreichen Gäste einen besonderen Konzertnachmittag in der art Kapella Schkeuditz. Es war eine musikalische Reise durch Abschnitte der Moderne in der Musik des 20. Jahrhunderts unter der Leitung des Komponisten und Klaviervirtuosen Steffen Schleiermacher. Stücke von Earle Brown, Sylvano Bussotti, Knut Müller und John Cage kamen zur Aufführung und Schleiermacher lieferte das passende Hintergrundwissen dazu. Es war eine konzertante Veranstaltung zur Finissage der Ausstellung und des Projektes „Musikalische Grafik und grafische Notation“. In der Ausstellung und den Konzerten hörten und sahen wir, wie Bilder zu Musik werden und Musik zu Bildern wird, wie künstlerische Grafik die Notation von Musik erweitert und wie Musik neue Bildende Kunst inspiriert. Die Ausstellung präsentierte Grafiken und Bilder von Kristina Heinrichs, Knut Müller, Linda Schwarz, Gabriele Sperlich, Frank Tangermann und Susanne Werdin. Die Installation von Erwin Staches „Partitur der Berge“ und die von Wolfgang Heisig entwickelte Klangskulptur „Drehen und Wenden“ waren für das Publikum ein besonders Klangerlebnis in der Ausstellung, die an diesem Sonntagnachmittag zu Ende ging.
Steffen Schleiermacher streicht virtuos über die Saiten des Flügels.
Nach dem der Kurator Knut Müller einführende Worte zum Anliegen und zur Idee des Projektes vermittelte und den Unterstützern wie der Kulturstiftung des Freistaates, der Stadt Schkeuditz oder dem Kulturraum Leipziger Land dankte, spielte Steffen Schleiermacher mit nur wenigen Anschlägen auf dem Flügel ein Stück von Earle Brown, stand auf und sagte: „Ist das noch Musik? Was kann man hier noch verstehen?“ Er begann Papierbögen nacheinander hochzuhalten, auf denen man grafische Zeichen ausmachen konnte. Auf dem einen ist eine streng geometrisch-grafische Notation zum Stück „Dezember 1952“ des US-Amerikaners Earle Brown zu sehen. Dessen Idee von der „offenen Form“ war für viele Komponisten wie Karlheinz Stockhausen Ideengeber und diese Notation selbst wurde zum meistgespielten Orchesterwerk des Komponisten. Schleiermacher führt weiter aus, dass es darum ginge, das sich hier die Musiker frei entscheiden können wie sie das Stück spielen werden. „Damit bewegt man sich in einem Grenzbereich zwischen Komposition, Improvisation und Anregung. Wahrscheinlich haben bei einer grafischen Notation die KomponistInnen eine ungefähre Vorstellung davon wie es klingen sollte und dennoch wollten sie es nicht festlegen.“
Im Verlauf des konzertanten Vortrags erklärt Steffen Schleiermacher, in seiner humorvollen, mitunter selbstironischen Art und Weise, die fließenden Grenzen zwischen Grafiken und grafischen Notationen, zwischen Experimenten und genauen Anleitungen, die dennoch die musikalischen Ergebnisse unerwartet offenlassen. Ein weiteres anschauliches Beispiel war die genaue Gebrauchsanweisung zu einem Werk von John Cage mit dem Titel „Variations I“ aus dem Jahr 1958. Und trotz dieser scheinbaren Genauigkeit lässt sich nicht voraussagen wie es klingen wird. „Es war ein großes Experimentierfeld, vor allem in den 50er und 60er Jahren und ist ein zeitlich begrenztes Experimentierfeld des 20. Jahrhunderts. Heute gibt es kaum noch Komponisten, die sich mit der grafischen Notation beschäftigen. Einer davon ist Knut Müller, der einerseits der Initiator und Kurator des Projektes war, und andererseits die grafischen Notationen von Kristina Heinrichs musikalisierte und in Begleitung von Schleiermacher am Klavier zur Aufführung brachte. Das Publikum honorierte diese künstlerische Leistung an diesem Nachmittag mit einem starken Applaus. Was wiederum Schleiermacher zu einer Art freiwilligen Aufforderung zum Gehen inspirierte und ein endloses Stück von Morton Feldman als Zugabe spielte.
Grafiken, Grafische Notation, Bilder und Installationen 11. September bis 30. Oktober 2016
In einer Ausstellung und zwei Konzerten hörten und sahen wir, wie Bilder zu Musik werden und Musik zu Bildern wird, wie künstlerische Grafik die Notation von Musik erweitert und wie Musik neue Bildende Kunst inspiriert. Die Ausstellung, die im Rahmen des Projektes Projektes »Die Kunst der Notation – Quelle für Motiv und Fuge – zwo« präsentierte Grafiken und Bilder von Kristina Heinrichs, Knut Müller, Linda Schwarz, Gabriele Sperlich, Frank Tangermann und Susanne Werdin. Von Erwin Stache wird die Installation »Partitur der Berge« zu sehen sein und von Wolfgang Heisig die Klangskulptur »Drehen und Wenden«. Auftakt war die Vernissage mit Konzert am Sonntag, den 11. September, in der Wolfgang Heisig an der Phonola u.a. drei Musikstücke uraufführte, die aus Grafiken von Gabriele Sperlich, Frank Tangermann und Susanne Werdin entstanden sind.
Wolfgang Heisig an der Hupfeld-Phonola
Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Proejektes:
Kunstkreis am Sonnabend, 24. September 2016
Gibt es Noten, die zum Anschauen da sind?
Gibt es Grafiken, die man zum Klingen bringen kann?
Oder gibt es sogar Kunst, die das Beste aus beiden Welten, aus Bild und Musik, vereint?
In unserer Veranstaltungsreihe »Kunstkreis-Künstlergespräche« drehte sich diesmal alles um Bildende Kunst und Musik. Das Künstlergespräch fand im Rahmen der Ausstellung »Musikalische Grafik und grafische Notation« statt.
Wie ist es um das Miteinander von Kunst und Musik bestellt? In einer Reihe von Gesprächen sollte das wechselseitige Verhältnis der Musik zur Bildende Kunst in Vergangenheit und Gegenwart zum Thema werden.
Lassen sich bestimmte Akzente zwischen Bildender Kunst und Musik ablesen und was bedeuten sie dann in der jeweiligen Rezeption? Die Verortung der/s Künstlers/in, der Komponistin/en in der künstlerischen Tradition, sein/ihr Selbstverständnis und Ausblicke auf die Gestaltung markierten den roten Faden an diesem Nachmittag.
Durch die Ausstellung führte die zahlreichen Gäste, der Projektleiter Knut Müller. An diesem Tag unternahmen einige VertreterInnen des Stadtrates und der OBM eine kleine Rundreise zu den kulturellen Orten der Stadt Schkeuditz. Die art Kapella war nach dem Start im Kulturhaus Sonnen, die zweite Station. Anlass war der Auftakt zu den 20. Schkeuditzer Kulturtagen.
Sonntag, 4. September 2016, ab 14 Uhr
14 Uhr Chormusik mit dem Chor Art Kapella
Aquarellmalen für Kinder und Erwachsene
mit der Kursleiterin Petra Jensch
16 Uhr Finissage der Ausstellung FARBENSPIELE
Kaffee- und Kuchen-Basar zugunsten des Chores Art Kapella
Ein visuelles Konzert mit Lichtmalerei mit Julia Schäfer und Johannes Schmidt: Ensemble „Kopffarben“ und der Musikerin und Komponistin Brunhild Fischer.
Veranstaltung im Rahmen des Projektes: »Schkeuditz und der Rest der Welt – Stadt des Flugzeugbaus – unbekanntes Drehkreuz«.
12. / 13. August 2016, 20 Uhr
im Historischen Straßenbahndepot in Schkeuditz
Brunhild Fischer spielt Querflöte und Julia Schäfer zaubert auf ihrem Zeichentablet wunderbare Bilder an die Wand.
» An zwei aufeinanderfolgende Abend kamen mehr als hundert Gäste in den Genuss einer musikalischen Performance mit der Musikerin und Komponistin Brunhild Fischer aus Leipzig sowie eines visuellen Konzerts mit Lichtmalerei vom künstlerischen Ensemble „Kopffarben“ mit Julia Schäfer und Johannes Schmidt. Inspiriert von dem Medium Licht, seiner intensiven Wirkung, seiner Flüchtigkeit und der Verankerung in Raum und Zeit suchen Julia Schäfer und Johannes Schmidt beständig nach Wegen, diesen faszinierenden Reiz für ihre künstlerische Arbeit und Ausdrucksformen zu nutzen. Der Ort, das historische Straßenbahndepot in Schkeuditz, mit seiner faszinierenden Jugendstil-Architektur, am Rathausplatz bot den adäquaten Raum dafür.
Text: Petra Kießling (Projektleiterin)
Informationen zu den KünstlerInnen: »Kopffarben«
Inspiriert von dem Medium Licht, seiner intensiven Wirkung, seiner Flüchtigkeit und der Verankerung in Raum und Zeit suchen Julia Schäfer und Johannes Schmidt beständig nach Wegen, diesen faszinierenden Reiz für ihre künstlerische Arbeit zu nutzen.
Kennengelernt haben sie sich 2001 und arbeiten seitdem gemeinsam an verschiedenen Projekten, immer unserem Lieblingsthema Wahrnehmung und Vergänglichkeit folgend.
Angefangen mit dem Kunstkurzfilm „Kopffarben“ (2004), der namensgebend für alle weiteren Arbeiten wurde, über die interaktive Rauminstallation „artificial room 1.0“ (2009) entwickeln sie seit 2011 das Projekt „Lichtmalerei“ beständig weiter.
Seit Juni 2012 gibt es das Ensemble KOPFFARBEN und sind seitdem sind sie als Lichtkünstler auf verschiedensten Veranstaltungen präsent. Das Spektrum der Aufführungen reicht dabei von Kultur- und Musikfestivals, über Clubs und Lesungen bis zu Firmenevents.
Zurzeit wohnen und arbeiten sie in Berlin. Ihre Auftritte finden jedoch deutschlandweit und auch international statt.
Julia Schäfer, die Malerei und Illustration studierte, ist bei dem Projekt „Lichtmalerei“ verantwortlich für die künstlerische Konzeption und Umsetzung, sowie die Erschaffung der malerischen Elemente.
Der studierte Programmierer und 3D-Artist Johannes Schmidt entwickelt die dem Projekt zugrundeliegende proprietäre Software beständig weiter. Zusätzlich animiert er live während der Show die von Julia Schäfer erschaffenen Zeichnungen und setzt sie so zu immer neuen Bildwelten zusammen.